Die Einbindung von Menschen mit eigener Gesundheits- oder Krankheitserfahrung in Forschungsprojekte – auch Patient and Public Involvement and Engagement (PPIE) genannt – gewinnt in der Schweiz zunehmend an Bedeutung. Wie eine solche Zusammenarbeit konkret gestaltet werden kann, welche Erfahrungen die Beteiligten gewinnen und was eine gelungene Partnerschaft auszeichnet, ist bisher noch wenig erforscht.
Im Rahmen der FICUS-Studie wird deshalb untersucht, wie Patient:innen, Angehörige und Forschende im Verlauf eines Forschungsprojekts zielführend zusammenarbeiten können. Ziel ist es, Erkenntnisse zu gewinnen, wie solche Kooperationen erfolgreich, wertschätzend, mit gegenseitigem Respekt und partnerschaftlich werden können.
Zu diesem Zweck wurde gemeinsam mit dem FICUS Betroffenenbeirat und Forschenden eine Mixed-Methods-Evaluation entwickelt, welche aktuell durchgeführt wird.