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FICUS PPI Evaluation

Evaluation der Zusammenarbeit zwischen Betroffenen und Forschenden

Die Einbindung von Menschen mit eigener Gesundheits- oder Krankheitserfahrung in Forschungsprojekte – auch Patient and Public Involvement and Engagement (PPIE) genannt – gewinnt in der Schweiz zunehmend an Bedeutung. Wie eine solche Zusammenarbeit konkret gestaltet werden kann, welche Erfahrungen die Beteiligten gewinnen und was eine gelungene Partnerschaft auszeichnet, ist bisher noch wenig erforscht.

Im Rahmen der FICUS-Studie wird deshalb untersucht, wie Patient:innen, Angehörige und Forschende im Verlauf eines Forschungsprojekts zielführend zusammenarbeiten können. Ziel ist es, Erkenntnisse zu gewinnen, wie solche Kooperationen erfolgreich, wertschätzend, mit gegenseitigem Respekt und partnerschaftlich werden können.

Zu diesem Zweck wurde gemeinsam mit dem FICUS Betroffenenbeirat und Forschenden eine Mixed-Methods-Evaluation entwickelt, welche aktuell durchgeführt wird. 

 

In einem ersten Schritt wurde mit Betroffenen und Forschenden ein Workshop durchgeführt, um Kennwerte für eine gelingende Zusammenarbeit zu definieren. Die verfeinerten Kennwerte wurden anschliessend mittels Fragebogen und Interviews mit Betroffenen, Studienteilnehmenden, Forschenden, Fachpersonen wie Pflegefachpersonen und Ärzt*innen und anderen an der FICUS-Studie mitarbeitenden Personen gesammelt. In einem zweiten Workshop werden die Ergebnisse durch Betroffene und Forschende gemeinsam interpretiert und Empfehlungen für die Zusammenarbeit zwischen Betroffenen und Forschenden in der Gesundheitsforschung formuliert.

Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, die Relevanz und den Nutzen von Gesundheitsforschung für Patient:innen und Angehörige zu verbessern. Entwickelt und geleitet wird das Projekt vom FICUS-Betroffenenbeirat und dem FICUS Forschungsteam. Es wird durch einen Seed Grant von Citizen Science Zürich gefördert und läuft von September 2023 bis Februar 2026.

 

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