Forschungsprojekte
Unsere Forschungsprojekte befassen sich mit der Frage, wie Familien auf Intensivstationen umfassend begleitet, unterstützt und als Partner:innen in der Pflege und Betreuung ihrer nahen Person einbezogen werden können. Im Zentrum steht dabei das familienfokussierte Versorgungsmodell FICUS®, bei dem speziell befähigte Pflegefachpersonen Angehörige begleiten, informieren und entlasten sowie den Austausch mit dem Behandlungsteam unterstützen.
Die Forschungsprojekte rund um FICUS® betrachten dieses Modell aus unterschiedlichen Perspektiven: Sie untersuchen, wie wirksam die diese Versorgung für Familien ist, wie sie von ihnen erlebt wird, unter welchen Bedingungen sie im klinischen Alltag umgesetzt werden kann (FICUS Studie, 2021-2025).
Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wurden weitere Projekte entwickelt: Die FICUScale Studie (2026-2030) untersucht, wie sich das Modell in alle Sprachregionen der Schweiz und auf verschiedene Intensivstationen übertragen, im Alltag verankern lässt und somit viele Familien erreichen kann.
In einem anderen Projekt – eFICUS (2026-2028) sollen digitale Möglichkeiten genutzt werden, um mittels einem digitalen Coaches Familien noch besser zu informieren, zu begleiten und in die Versorgung einzubinden.
Zudem wird die Zusammenarbeit zwischen Betroffenen und Forschenden im Rahmen einer PPIE-Evaluation untersucht. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie eine partnerschaftliche Einbindung von Patient:innen und Angehörigen in der Forschung gestaltet werden kann und welche Faktoren zu einer gelungenen Zusammenarbeit beitragen.
Gemeinsam tragen diese Projekte dazu bei, familienfokussierte Versorgung evidenzbasiert weiterzuentwickeln und so zu gestalten, dass sie im klinischen Alltag wirksam, umsetzbar und nachhaltig verankert werden kann.